Großmeister Felix Levin verteidigt seinen Titel beim „Unser Fritz“-Open!

119 Teilnehmer bedeuten Rekordteilnahme – Ein Beitrag von WERNER FISCHER

 

Am Fronleichnamswochenende wurde auch in diesem Jahr wieder Schach vom Feinsten geboten. Zum 7. Mal trafen sich die Schachjünger aus Nah und Fern, um den Besten untereinander auszukämpfen.

Großmeister Felix Levin
Großmeister Felix Levin

In sieben Runden kreuzten mehrere Titelträger die Klingen mit oft hochklassigen Gegnern aus der Region, denn gleichzeitig war dieses Turnier – wie schon in den vergangenen drei Jahren – die offizielle Verbandsmeisterschaft des Ruhrgebiets. Aber auch Spieler aus entfernteren Regionen fanden den Weg ins Stadtteilzentrum Pluto. Schritt für Schritt entwickelt sich dieses Kombiturnier wohl zu einem ganz besonderen Ereignis in der regionalen Schachszene. Schon wieder wurde nämlich mit 119 Spierlern ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Turniersieger – und schlussendlich Verbandsmeister – wurde der letztjährige Sieger und Titelverteidiger, GM Felix Levin, gefolgt von IM Mikhail Zaitsev.

 

Bester Teilnehmer aus dem Schachbezirk Herne/Vest war Jens Nebel (SG Drewer), der an Rang 10 gesetzt war und in der Endabrechnung den 3. Platz belegte.Eine achtbare Platzierung im vorderen Tabellendrittel erreichte Julian Tober vom SVUF. Er war damit bester Herner und verbessere sich gegenüber der Startrangliste um 20 Plätze. Vorbildlich gekämpft wurde in dem Turnier – und am Ende ging es sehr, sehr eng zu. Zwischen den Spielern auf dem Treppchen lag zwar jeweils ein halber Punkt. Danach folgten allerdings 30 Teilnehmer, die nur durch einen einzigen Brettpunkt getrennt waren. Ein vorzügliches Spiegelbild des Leistungsspektrums in der Spitze. Aber auch Durchschnittsspieler und Einsteiger gaben ihre Visitenkarten ab. Damit ist man schon nahe an der Kapazitätsgrenze im Stadtteilzentrum Pluto. Da sich das Interesse an der Veranstaltung jedoch von Jahr zu Jahr gesteigert hatte, sollte man sichn so langsam Gedanken über alternative Räumlichkeiten machen. Diese sind in Wanne-Eickel allerdings nicht so reichlich vorhanden – und es wäre schade, wenn dieses Ankerevent abwandern müsste. Unter dem Strich war es wieder ein sportliches Highlight, das den Stadtteil Bickern als Schachmagneten untermauern konnte. Eine Erfolgsgeschichte die erst im Jahre 2010 auf den Weg gebracht wurde.

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